Der Ostblog: #ulmplastikfrei

Soziales

Kind- und jugendgerechte Aufklärungskampagne

24. November 2019

buero ost gestaltet kind- und jugendgerechte Aufklärungskampagne

Auf Basis der Gestaltungselemente des letztjährigen Pro Bono Projekts „Ulmer Unke“ gestaltet buero ost eine Aufklärungskampagne zum Thema Plastikkonsum und Recycling. Die daraus resultierenden Plakate wurden an Ulmer Grundschulen, das Landratsamt und das Jugendamt verteilt.

Vergangenes Jahr gestaltete buero ost für den Kinderbuchpreis „Ulmer Unke“ eine Preisträgerbroschüre in Pro Bono Arbeit. Die Ulmer Unke ist ein Kinder- und Jugendbuchpreis, der von einer Jury aus 10- bis 14-jährigen Kindern vergeben wird. Da die Broschürenausarbeitung, insbesondere die Aquarelltechnik, sehr gut ankam, beschloss das Design-Team von buero ost aus den Gestaltungselementen eine Aufklärungskampagne für Plastik ins Leben zu rufen.

Unter dem Motto „Plastik – Was macht der Müll im Meer?“ zeigt die Kampagne kind- und jugendgerecht auf, wie schwerwiegend die Folgen von Plastikmüll im Meer sind. Es wird beispielsweise erläutert, dass sich Meeresbewohner in Plastik verfangen oder in Form von Mikroplastik konsumieren und der Müll so wieder auf unserem Teller landet.

Insgesamt 50 Aufklärungsplakate wurden gedruckt. Diese Woche wurden diese mithilfe der Stadt Ulm an lokale Grundschulen, das Landratsamt und das Jugendamt verteilt und aufgehangen. Wir haben noch einen kleinen Bestand an Aufklärungsplakaten übrig, die wir sehr gerne an Einrichtungen abgeben möchten. Solltest Du Interesse haben, sende uns einfach eine kurze E-Mail an hallo@buero-ost.de

buero ost Bus
News

Der buero ost Bus ist in Ulm unterwegs

24. September 2019

Der buero ost Bus ist in Ulm unterwegs

buero ost Bus

Wer öfter mit dem Ulmer ÖPNV unterwegs ist, wird ihn vielleicht schon entdeckt haben: den buero ost Bus! Wir hatten die einmalige Gelegenheit durch unseren Kunden „Baumeister Knese“, einen Ulmer Stadtbus in unserem Design zu gestalten und haben diese einfach mal genutzt. So fährt er jetzt durch Ulm, der Original buero ost Bus. Doch der von uns designte Linienbus ist mehr als nur ein Teil des Ulmer ÖPNV. Wir haben mit #ulmplastikfrei nämlich auch eine Message, die wir damit verbreiten wollen.

Als Agentur aus Neu-Ulm liegt uns der öffentliche Nahverkehr in der Region sehr am Herzen. Denn wir sind der Meinung, dass so große Dinge wie die Klimawende nur dann möglich sind, wenn wir teilweise auf unsere Komfortzone verzichten und auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Deshalb war es für uns eine tolle Gelegenheit, dank Baumester Knese einen Nahverkehrsbus zu designen. Wir haben damit so viele Fliegen mit einer Klappe geschlagen, dass sich diese kaum mehr zählen lassen!

Erstens haben wir mit unserem auffälligen „buero ost Bus“ natürlich eine wolle Werbefläche für unsere Agentur bekommen, die noch bis Ende April 2020 in Ulm unterwegs ist.

Zweitens, viel wichtiger: Wir haben mit dem buero ost Bus die Möglichkeit bekommen, die von uns initiierte Aktion #ulmplastikfrei anschaulich zu begleiten. Denn „unser“ Bus stand beim Aktionstag zu #ulmplastikfrei auf dem Münsterplatz. Im Innern des Busses konnten Ulmer in der Innenstadt ihre Plastiktüten gegen umweltfreundliche Jutebeutel tauschen. Gleichzeitig haben wir den Innenraum des Busses mit Informationen zur Umweltverschmutzung durch Plastikmüll „angereichert“. Jeder, der eine Tasche tauschen wollte, durfte sich im Innern des Busses wie ein Fisch fühlen, der durch den ganzen Müll schwimmen muss. Unser buero ost Bus hat also wichtige Aufklärungsarbeit geleistet. Durch sein auffälliges Erscheinungsbild wurden sehr viele „Tauschwillige“ am Aktionstag angelockt.

Wir werden sehen, welche Aktionen wir noch mit dem Bus durchführen können. Bis dahin sind wir wohl Ulms einzige Werbeagentur mit eigens gebrandetem Bus, der durch Ulm fährt und täglich dabei hilft, den Individualverkehr zu reduzieren.

Soziales

buero ost kämpft gegen Plastikmüll

21. April 2019

buero ost kämpft gegen Plastikmüll – knapp 300 Plastiktüten gegen Jutebeutel ausgetauscht

Schon zum zweiten Mal haben wir in Ulms neuer Mitte mit Unterstützung des Stadtjugendring Ulm e.V. unseren Aktionstag gegen Plastikmüll gestartet. Getreu dem Motto-Hashtag #ulmplastikfrei konnten Verbraucher am 1. April 2019 ihre Plastiktüten gegen eine umweltfreundliche Jutetasche tauschen.   

Wer nicht ganz unaufmerksam die Medien verfolgt, wird von einer Greta erfahren haben, die freitägliche Schülerstreiks für die Klimarettung initiiert hat, wird feststellen, dass sogar Netflix auf den Klimaschutzzug aufgesprungen ist und erstaunt bemerken, dass besonders viele „nicht grüne“ Politiker das Thema Umweltschutz eher wählerfreundlich sexy finden, als wirklich etwas für den Erhalt der Umwelt zu tun. Unabhängig von allen aktuellen Aktionen, die wichtig sind, können wir sagen: Wir sind keine Trittbrettfahrer, sondern schon länger aktiv. So fand unsere erste Aktion „#ulmplastikfrei“ bereits 2017 auf dem Ulmer Münsterplatz statt. Schon zuvor haben wir aktiv das Seabin-Project unterstützt, das sich um den Schutz der Meere vor der Vermüllung kümmert. Bei der damaligen Aktion auf dem Münsterplatz haben wir festgestellt, wie wichtig es ist, gerade bei Alltagsdingen wie Einkaufen auf den Plastikberg aufmerksam zu machen, den wir täglich produzieren. Durch Aktionen wie unsere ist schließlich der Druck auf den Einzelhandel gestiegen, zum Beispiel Plastiktüten komplett aus dem Sortiment zu verbannen. Doch leider reicht es immer noch nicht. Bis Umweltschutz im Hippocampus angekommen ist und so ebenso wie zuvor der Griff zur Plastiktüte zur Gewohnheit wird, bedarf es Übung. Deshalb haben wir 2019 eine weitere #ulmplastikfrei-Aktion gestartet.

Austausch von Plastiktüten gegen Jutebeutel

Ganz ohne üblichen Aprilscherz-Bezug war die Aktion am 1. April 2019 ein voller Erfolg. Dieses Mal haben wir uns kulinarischen Support von Kaffee Fred und Portico Italian Street Food geholt und natürlich wieder mit dem Stadtjugendring Ulm e.V. zusammengearbeitet. Bis zum Abend konnten wir nicht nur knapp 300 Plastiktüten gegen umweltfreundliche Jutebeutel tauschen, sondern im Gespräch mit Ulmerinnen und Ulmern auf die drohende Gefahr der Vermüllung unserer Meere hinweisen.

#ulmplastikfrei Plakate

Wir wären natürlich keine Werbeagentur, wenn wir das Thema nicht entsprechend bildwirksam aufgearbeitet hätten. So sind unsere „Plastikposter“ entstanden, die Lebensmittel aus Plastikmüll darstellen und drastisch zeigen, wie sogar unsere Ernährung mittlerweile mit Nano-Plastik durchdrungen ist.

Filmvorführung im Gleis 44

Unser Aktionstag wurde abgerundet durch die Filmvorführung von „Plastic Planet“ im Gleis 44. Das Gleis 44 war gut gefüllt, sodass wir mit unserer Mission voll und ganz zufrieden waren. Das bedeutet aber nicht, dass unsere Mission hier endet. Geplant sind schon weitere Aktionen. Schließlich gibt es nur einen Planeten.

Soziales

#ulmplastikfrei – buero ost kämpft gegen Plastikmüll

5. Juli 2017

#ulmplastikfrei – buero ost setzt sich für Vermeidung von Plastikmüll ein

Mal schnell einen Coffee to Go im Becher, danach den Einkauf in Plastiktüten füllen und später Wurst und Käse in der Folie in den Kühlschrank legen. So sieht der Alltag leider allzu oft aus. Was stört an diesem Bild? Es ist der Plastikmüll. Die Initiative #ulmplastikfrei geht dagegen vor.

Unsere Meere drohen dadurch zur globalen Müllkippe zu werden. Für das buero ost ist der nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen schon lange ein wichtiges Anliegen. Jetzt haben wir mit #ulmplastikfrei einen weiteren Schritt getan.

Schon lange ist es mir ein Graus, dass jeden Tag tausende Plastiktüten allein beim Einkaufen entstehen. So habe ich es begrüßt, dass viele Handelsketten wie Rewe oder DM inzwischen auf Papiertüten umgestiegen sind. Doch leider können sich Verbraucher mit einem geringen Geldbetrag auch Plastiktüten kaufen. Zu dem hohen Berg an Plastikmüll der ohnehin durch Verpackungen entsteht, kommt damit noch ein zusätzlicher Berg an Tütenmüll. „Das muss doch wirklich nicht sein, lasst uns etwas tun“, habe ich mir da gesagt. Die Idee für #ulmplastikfrei war geboren.

Die Idee – weg mit dem Plastikmüll

Als Agentur und Gewerbetreibende sehen wir uns in der Verantwortung positiv auf Verbraucher einzuwirken, wenn es um Umweltschutz und soziales Handeln geht. Seit vielen Jahren arbeiten wir deshalb pro bono für verschiedene Initiativen aus der Region.

Seit einiger Zeit unterstütze ich aktiv das Seabin Project, das die Meere von Plastikmüll befreien möchte. Schon in der Frühphase war ich beim Crowdfunding mit dabei. Mit #ulmplastikfrei haben wir nun eine eigene Initiative gestartet.

Wir haben deshalb eigene Jutebeutel designt, die wir gegen Plastiktüten tauschen. Die Beutel sind gemäß ÖKO Tex 100 zertifiziert und somit frei von Schadstoffen. Außerdem können die Jutebeutel mehrfach für Einkäufe verwendet werden. Sie lassen sich waschen und ersetzen somit viele Plastiktüten.

Das erste Event: Am 19. Mai 2017 sind wir mit unserer Aktion in die Ulmer Innenstadt gezogen. Dort haben wir den Ulmern angeboten, ihre Plastiktüten gegen eine umweltfreundlichere, kostenlose Jutetasche zu tauschen. Zugleich haben wir mit Flyern umfassende Infos zur Vermeidung von Plastikmüll gegeben. Infostände der Ulmer Hochschulgruppe für Nachhaltigkeit sowie von der Initative Sea Shepherd Deutschland haben das Event begleitet. Leider hat der Wettergott es nicht ganz gut mit uns gemeint, doch immerhin konnten wir rund 200 Plastiktüten gegen Jutebeutel austauschen.

Was kommt als nächstes?

#ulmplastikfrei hat im Mai 2017 gerade erst begonnen. Geplant sind noch weitere Aktionen rund um die Vermeidung von Plastikmüll. Als Agentur verfügen wir außerdem über ein ansprechendes Netzwerk an Kunden und Geschäftspartnern. Diese werden wir selbstverständlich versuchen, mit ins Boot zu holen. Je mehr Menschen mitmachen und ihr Bewusstsein für die Problematik schärfen, desto besser. Plastik gehört nicht in die Meere und es muss raus aus den Köpfen. Ein Jutebeutel ist schon einmal eine gute Alternative im Alltag!

Mehr Informationen zum Thema:

Haben Sie Vorschläge oder möchten Sie sich an weiteren Aktionen beteiligen? Dann freue ich mich auf Ihre Rückmeldung per Mail.

Fotocredits: Cornelius Bierer Fotografie

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